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Caeldoch Conor 27.06.2001 - 10.02.2012
Sein Leben
Was wir mit Dir verloren Am 10.02.2012 mussten wir unseren geliebten Conor über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Nur zwei Tage des Hoffens auf ein Medikament welches vielleicht Linderung verschaffen könnte, lagen an diesem Freitag letzter Woche hinter uns. Am Dienstagabend atmete Conor schwer, allerdings dachten wir nicht im Traum daran, dass dies die ersten Anzeichen waren, welche zum Abschied führen sollten. In der Tierklinik hier in Gelnhausen dachte man zunächst noch an die Leber, nachdem das Herz sich normal anhörte. Allerdings trat keine Besserung ein nachdem man Conor ein Medikament verabreichte und uns zur Sicherheit am nächsten Tag riet einen Herzultraschall zu machen um sicher zu gehen. Wir fuhren noch am Mittwoch nach Hofheim in die dortige Tierklinik. Dort bekamen wir die niederschmetternde Diagnose, dass unser Conor an Lungenfibrose erkrankt sei und die Krankheit sich bereits im Endstadium befand. Der Arzt sprach von zwei Wochen... Wir konnten es nicht glauben... Am Montag waren wir noch spazieren, außerdem lief er die Treppe ohne irgendwelche Anzeichen der Atemnot, es war einfach nur unvorstellbar schrecklich. Am Donnerstag verschlechterte sich der Zustand trotz Medikamente und Inhalator. Conor wollte nichts mehr essen und der Körper wurde kälter. Er machte deutlich, dass er nicht mehr leben wollte. So erlösten wir unseren Schatz am Freitagmorgen in unendlicher Trauer, doch aber wissend für ihn das Beste getan zu haben. Waren wir uns doch immer einig, dass wir keines unserer Tiere länger leiden lassen wollten, nur um uns den Schmerz zu ersparen.
Lieber Conor, ich weiß noch wie als wäre es gestern gewesen, als ich durch die Zeitungsregale stöberte, was ich sonst nie tat, und im Haustieranzeiger dein Bild sah, wo man für Dich ein neues Zuhause suchte. Für mich stand fest, dass ich Dich sofort abholen würde. So fuhr ich mit meiner Freundin in die Nähe von Bitterfeld, wo man Dich in einem schäbigen Plattenbau (like Christiane F.) beherbergte. Du kamst auf mich zugelaufen und bist mit uns gegangen und hast Dich nicht nocheinmal zu Deinen früheren Besitzern umgedreht, die Dich verkauften, weil sie Geld für ein Auto brauchten, nachdem sie Deinen Kaufpreis in Raten abgestottert hatten. Du hattest noch nie in einem Auto gesessen und Deine Spaziergänge waren kleine Ausflüge durch die Grünanlage der vielen Plattenbauten. Conor, durch Deine angenehme Art hatten wir uns entschlossen anzufangen selbst Schotties zu züchten. Du hast uns mit deinem Wesen verzaubert, Du warst einzigartig, Du hast so gut wie nie gebellt, Du konntest überall ohne Leine laufen, kein anderer Hund konnte mir Dir streiten, Du warst immer der Rudelchef - bis zum Schluss, Du hast unsere Babys liebevoll in die große Welt geführt und Du hast uns gezeigt, vor welchen Leuten man sich besser vorsehen sollte, denn die hast Du ohne Vorwarnung gebissen. Danke, großer schwarzer Bär, für die schöne Zeit, die wir mit Dir haben durften!!! Wir vermissen Dich alle, ganz besonders Dein Kumpel Shamrock!
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